Patienten mit Demenz: Optimale Betreuung und Fürsorge
Der Terminus Demenz leitet sich vom lateinischen Begriff “Dementia“ ab und bedeutet im wörtlichen Sinn soviel wie „ohne Geist“ bzw. „ohne Verstand“. Genau genommen handelt es sich bei Demenz um ein ausgeprägtes Defizit im Hinblick auf die kognitiven, sozialen und emotionalen Fähigkeiten eines Menschen. Dieses Defizit führt in der Regel zu einer erheblichen Beeinträchtigung beruflicher sowie sozialer Funktionen und äußert sich in den meisten Fällen als Erkrankung des Gehirns. Betroffen sind vor allem das Kurzzeitgedächtnis, das Denkvermögen, die Motorik bzw. Feinmotorik sowie die sprachlichen Fähigkeiten. In ausgewählten Fällen zeigen sich auch Erkrankungssymptome im Hinblick auf die Persönlichkeitsstruktur.
Patienten mit Demenz sind genau genommen von einem deutlichen Verlust bereits erworbener und erlernter Denkfähigkeiten bzw. Denkfertigkeiten betroffen – dies klar und deutlich jedoch im Gegensatz zu einer angeborenen Minderbegabung. Die krankheitsspezifischen Symptome von Demenz zeigen sich eher schleichend, weshalb Demenz als Erkrankung oftmals nicht sofort erkannt wird. Jene Form von Demenz, welche am häufigsten auftritt und bei Patienten vorrangig vorkommt, ist die sogenannte Alzheimer-Krankheit. Die Rede ist hierbei von einer neurodegenerativen Erkrankung, die vor allem bei Personen über dem 65. Lebensjahr auftritt.
Vielen Demenz-Kranken ist es aufgrund des Verlustes ihrer geistigen Leistungsfähigkeit nicht mehr möglich, sich alleine in ihren eigenen vier Wänden selbstständig zu versorgen. Dadurch, dass im Rahmen einer Demenz-Erkrankung oftmals auch örtliche bzw. zeitliche Orientierungsstörungen auftreten können, würden viele Demenz-Patienten u.a. den Weg vom Supermarkt nach Hause nicht mehr finden. Darüber hinaus können die Wahrnehmung sowie die allgemeine Merkfähigkeit betroffen sein, was in Folge dazu führt, dass es zu geistigen Aussetzern, Gedächtnislücken, etc. kommt. Diese Umstände im Zusammenhang mit Demenz und Alzheimer erklären, warum es so wichtig ist, dass Patienten mit Demenz eine optimale Betreuung zuteil wird. Ganz egal, ob ein geeignetes Pflegeheim, Seniorenheim oder Altenheim – vorrangig ist, dass Demenz-Patienten eine individuelle Fürsorge und Unterstützung genießen!
Genau genommen sind die meisten Pflegeheime, Seniorenheime und Altenheime so organisiert, dass sie jedem einzelnen Patienten eine individuelle Betreuung garantieren. Dies erweist sich als besonders wichtig, da an Demenz erkrankte Menschen sehr unterschiedliche Ansprüche hinsichtlich Unterstützung, Hilfe und Zuwendung haben. Auch die medizinischen Bedürfnisse variieren von Patient zu Patient, weshalb Altenheime, Pflegeheime und Seniorenheime in der Regel ein breit gefächertes Spektrum an zahlreichen, individuellen Einzeltherapien anbieten. Die Rede ist hierbei von Therapien, welche exakt auf die medizinischen Ansprüche der jeweiligen Demenz-Patienten abgestimmt sind. Gemeinsam mit Ärzten, Physiotherapeuten und u.a. auch Neurologen, sofern es aus medizinischer Sicht von Nöten ist, erarbeiten Altenheime, Pflegeheime und Seniorenheime optimale Behandlungsmöglichkeiten, um den Patienten und Patientinnen eine qualitativ hochwertige Rundum-Betreuung gewährleisten zu können. Während Wahrnehmung, Sprachfähigkeit, Merkfähigkeit und Orientierungssinn gezielt trainiert werden, soll u.a. auch versucht werden, die sowohl körperliche als auch geistige Leistungsfähigkeit der Patienten zu erhalten und weiter zu verbessern.
TiPP: Auch Sie kennen jemanden, der an Demenz leidet und in naher Zukunft nicht mehr in der Lage sein wird, sich selbst zu versorgen? Dann schauen Sie sich bereits jetzt um ein passendes Altenheim, Seniorenheim oder Pflegeheim um. Tatsache ist, dass die Betreuungsplätze in derartigen Heimen sehr rar gesät sind und oftmals um rechtzeitige Voranmeldung ersucht wird.